Die Laufzeiten beim Festgeld

Wenn man sich für eine Anlage in Form von Festgeld entscheidet, muss man sich im Vorhinein sehr viele Gedanken über eine sinnvolle Laufzeit machen. Sobald die Verträge für das Festgeld abgeschlossen sind, kann über dieses nämlich nicht mehr frei verfügt werden.

Mögliche Laufzeiten für das Festgeld

Die üblichen Laufzeiten für Festgeld reichen von 30 Tagen bis zu 36 Monaten, wodurch sich das Festgeld vor allem für kurzfristige oder mittelfristige Geldanlagen eignet. Manche Geldinstitute gewähren das Festgeld jedoch auch für eine längere Zeit, so sind auch bis zu sieben Jahre nicht ungewöhnlich. Schon allein wegen der unterschiedlichen Laufzeiten ist es sinnvoll, die Angebote der einzelnen Banken miteinander zu vergleichen. Dabei sollte vor allem auch Wert darauf gelegt werden, wie sich der gewährte Zinssatz auf das Festgeld durch die Laufzeit verändert.

Automatische Prolongation nach Ablauf der Laufzeit

Nach Ablauf der Laufzeit des Festgeldkontos wird dieses z.T. automatisch prolongiert. Meistens um die Dauer, die man auch beim bisherigen Vertrag berücksichtigt hat. Wenn man also das Festgeld für 24 Monate fixieren ließ, wird dies nach Ablauf der Laufzeit automatisch um weitere 24 Monate verlängert. Für diese Zeit wird dann meistens ein angepasster Zinssatz verwendet. Möchte man über Teile des Geldes oder über alles frei verfügen, muss man das Festgeldkonto vor Ablauf der Laufzeit fristgerecht kündigen.

Es lohnt sich auf jeden Fall, dass man sich wirklich sehr viele und konkrete Gedanken über die Laufzeit macht, wenn man sich für die Anlage als Festgeld entschieden hat. Nur so kann gewährleistet werden, dass man sein Geld auch lukrativ anlegt.

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